Yaki-Gyoza – Gebratene japanische Teigtäschchen

Yaki-Gyoza – Gebratene japanische Teigtäschchen

Hallo Ihr lieben,

heute nehme ich Euch mit auf unseren Ausflug in die asiatische Küche: es gibt leckere gebratene Teigtäschen, in Japan Yaki-Gyoza genannt.

Nicht nur in Japan, sondern im gesamten asiatischen Raum sind gefüllte Teigtaschen unter den verschiedensten länderspezifischen Bezeichnungen bekannt und beliebt. Sie können gedämpft, gebraten, frittiert oder gekocht werden. Die Füllungen können dabei unglaublich lecker und vielfältig zusammengestellt werden. Ich habe mich in meinem Rezept für die relativ traditionelle und simple Zubereitung aus Gemüse und Fleisch entschieden und lediglich mit Ingwer, Salz und Koriander als Gewürzen gearbeitet. Der eigenen Fantasie und dem Geschmack könnt Ihr hier natürlich gerne nach Herzenslust freien Lauf lassen.

Gyoza - Asiatische Teigtäschchen Dumplings Rezept by ninakocht.de

Was ich besonders mag, man kann sie super einfach und relativ schnell zu Hause nachmachen. Wenn Ihr ein paar Techniken zum füllen sehen wollt, guckt Euch einfach mal dieses Tutorial auf Youtube an, das erklärt es ziemlich gut. Macht Euch bitte bloß keinen Stress mit dem Falten, ob als Ravioli oder ganz aufwändig und kunstvoll – auf den Geschmack kommt es an und der ist so oder so extremst lecker 😋.

Die Teigblätter habe ich tiefgekühlt im Asialaden gekauft und einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.

Die Sauce kann man super am Abend vorher zubereiten und über Nacht ziehen lassen. Auf diese Weise entfalten sich die Aromen besonders gut. Die gebratene Weißkohl-Frühlingszwiebel-Mischung könnte Ihr ebenfalls prima vorab machen, da sie sowieso auskühlen muss. Wenn es dann ans Eingemachte geht, müsst ihr lediglich das Hackfleisch mit dem Gemüse sowie den Gewürzen gut durchmengen und könnte direkt mit dem Füllen beginnen.

Bei uns war es schon wieder viel zu lange her, dass ich diese leckeren Gyoza gemacht habe. Schön, dass mir dieses Rezept nun immer mal wieder in meinem Online-Rezepbuch – auch Blog genannt 😉 – über den Weg läuft. Die MUSS es definitiv öfter geben, sie sind einfach viiiiiiiel zu lecker um so selten zum Einsatz zu kommen.

Ich hoffe, Ihr habt nun auch Lust auf diese leckeren Yaki-Gyozas bekommen und probiert sie mal in Eurer Küche aus.

Alles Liebe

Nina

Yaki-Gyoza - Gebratene japanische Teigtäschchen

Für ca. 35 Stück

Zutaten:

Für die Gyoza:

  • 35 Gyoza-Teigblätter (Gibt es TK im Asialaden)
  • 300 g Schweinehack
  • 130 g Weißkohl (fein geschnipselt)
  • 6 gehackte Frühlingszwiebeln
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • 4 EL neutrales Öl
  • 1,5 TL Sesamöl
  • 90 ml Wasser
  • 50 ml Wasser
  • 1/4 TL geriebenen Koriander
  • 1,5 TL Salz
  • 1,5 TL Speisestärke

Für die Sauce:

  • 100 ml Soja-Sauce
  • 1 EL Reisessig
  • 4 gehackte Knoblauchzehen
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 1 EL gerösteter, gemahlener Sesam
  • 1 Frühlingszwiebel

So wird´s gemacht:

  1. Sesam in einer Pfanne ohne Öl braun rösten. Danach in einen Mörser geben und zermahlen. Gemeinsam mit den anderen Zutaten der Sauce verrühren und ziehen lassen. Kann ruhig am Vortag gemacht werden und schön durchziehen.

  2. Gyoza -Teigblätter über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Wenn Ihr mit den Vorbereitungen für die Füllung beginnt, könnt Ihr sie aus dem Kühlschrank nehmen aber bitte noch verpackt lassen. Sie trocknen schnell aus.

  3. 2 EL neutrales Öl in einer Pfanne erhitzen und die fein gehackten Weißkohl bei mittlerer Hitze weich dünsten. Er sollte ruhig etwas Farbe bekommen. Anschließend gut 2/3 der gehackten Frühlingszwiebeln sowie den Knoblauch zugeben und kurz mit dünsten. Nun 50ml Wasser angießen, Deckel drauf geben und alles so lange Schmoren, bis das Wasser verdunstet ist und die Mischung schön weich geworden ist. Anschließend in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

  4. Die abgekühlte Kohl-Frühlingszwiebelmischung nun mit Hackfleisch, Sesamöl, Ingwer, Salz und gemahlenem Koriander gut vermengen.

  5. Jeweils 1 Gyoza-Teigblatt in die Hand nehmen und die Ränder mit etwas Wasser benetzen. Etwa 1 TL der Füllung in die Mitte geben und den Teig zur Mitte hin verschließen. Dabei drauf achten, möglichst keine Luft einzuschließen. Wenn Ihr das Täschchen verschlossen habt, den überschüssigen Teig ein wenig verzwirbeln. Am Beitragsbild, könnt Ihr sehen, wie es dann aussehen sollte. 

  6. Die restlichen 2 EL neutrales Öl in einer Pfanne erhitzen und die fertig befüllten Teigtäschen mit der flachen Seite nach unten im Kreis hinsetzen und einige Minuten leicht braun anbraten. Die Teigtäschchen sollten etwas Platz um sich herum haben, damit sie nicht zusammenkleben.

  7. die übrigen 90ml Wasser mit der Speisestärke verrühren und über die Gyoza gießen, Deckel drauf und ziemlich genau 3 Minuten dünsten. Nun Deckel entfernen, das Wasser sollte verdunstet sein und die Stärke am Pfannenboden eine krosse Kruste gebildet haben.

  8. Die Gyoza auf einen Teller setzen und etwas von der Sauce darüber geben.

Tipp:

Es gibt unzählige Möglichkeiten Gyozas zu falten. Ein wenig Anregung dazu, findet Ihr bei Youtube mit tollen und teilweise einfach nachzumachende Anleitungen.

Die Füllung habe ich mit einer Gabel auf die Teigblätter gegeben und sie dann gefaltet. Das hat für mich besser funktioniert als ein Teelöffel. Probiert es einfach mal aus. Wichtig ist nur, dass ihr die Menge von einem Teelöffel ungefähr einhaltet, damit nichts rausquillt und ihr die Gyoza gut verschlossen bekommt.



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